RAK Freiburg
Bertoldstr. 44, 79098 Freiburg

Telefon: 0761 / 32563
Telefax: 0761 / 286261
E-Mail: info@rak-freiburg.de


Ausbildungsvertrag

Für die ab 2015 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse gibt es aufgrund der ab dem 01.08.2015 geänderten ReNoPat-Verordnung neue Berufsausbildungsverträge. Den Ausbildungsvertrag sowie die weiteren Ausbildungsdokumente finden Sie hier.

Das Ausbilderversprechen

Das Fundament eines funktionierenden Rechtswesens ist u.a. eine qualifizierte Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns Rechtsanwälte in unserer täglichen Arbeit unterstützen.

Im Wege der freiwilligen Selbstverpflichtung versprechen wir daher unseren Auszubildenden

- eine hochwertige und praxisbezogene Ausbildung unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, des Ausbildungsvertrages und des Ausbildungsrahmenplans,

- einen respektvollen und diskriminierungsfreien Umgang,

- eine offene und faire Kommunikation,

- eine größtmögliche Berücksichtigung individueller Fähigkeiten und Interessen,

- die Möglichkeit der Teilnahme an Fortbildungen,

- die Übernahme der Kosten für Lernmittel und die Fahrten zur Berufsschule sowie

- eine adäquate Vergütung.

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Liste der Berufsschulen im Bezirk der Rechtsanwaltskammer Freiburg

 

Robert-Schuman-Schule
Baden-Baden
Rheinstr. 150
76532 Baden-Baden
Tel.: 07221 / 93 19 26, Fax.: 07221 / 93 19 57

Max-Weber-Schule
Fehrenbachallee 14
79106 Freiburg
Tel.: 0761 / 201 - 7801, - 7802, Fax.: 0761 / 28 38 68

Wessenberg-Schule Konstanz
Kaufmännische Schule
Winterersteig 5 – 7
78462 Konstanz
Tel.: 07531 / 13 07-0,   Fax.: 07531/13 07-99

Kaufmännische Schule Lörrach
Wintersbuckstr. 5
79539 Lörrach
Tel.: 07621 / 9 56 68 10, Fax.: 07621 / 168584

Kaufmännische Schulen       
Zähringer Str. 37-39
77652 Offenburg
Tel.: 0781 / 8 05 81 00

David-Würth-Schule
Erzbergerstr. 28
78054 Villingen-Schwenningen
Tel.: 07720 / 9 95 90, Fax.: 07720 / 995 930, E-Mail: DWS.VS@t-online.de

Liste als pdf-Datei

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Internetseite zur Information über den Ausbildungsberuf Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellte/r online

Es gibt eine neue Internetseite zur Information über den Ausbildungsberuf Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellte/r.

Unter http://www.recht-clever.info finden sich neben interessanten Informationen um den Ausbildungsberuf die wichtigsten Materialien zum Herunterladen, viele nützliche Links sowie eine Ausbildungs-, Job- und Praktikumsbörse. Außerdem ist ein Kurzfilm eingestellt, in dem der Ausbildungsberuf in Wort und Ton vorgestellt wird.

BRAK, den 3. Dezember 2007

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Information der Rechtsanwaltskammer Freiburg zur Ausbildungsvergütung

Die Festsetzung der Vergütungsregelung muß gemäß § 17 Abs.1, S.1 BBiG "angemessen" sein. Eine Ausbildungsvergütung ist nur dann angemessen, wenn sie nach der Verkehrsauffassung für den Lebensunterhalt des Auszubildenden eine fühlbare Unterstützung bildet und zugleich eine Mindestentlohnung für die in dem jeweiligen Gewerbezweig bestimmbare Leistung eines Auszubildenden darstellt.

Die Rechtsanwaltskammer darf daher Berufsausbildungsverträge mit unangemessener Vergütung nicht in das Berufsausbildungsverzeichnis eintragen (§ 35 Abs.1 Nr.1 BBiG).

Die Ausbildungsvergütung gemäß § 17 Abs. 1 S.2 BBiG ist ferner so zu bemessen, dass sie mit fortschreitender Berufsausbildung mindestens jährlich ansteigt.

Für ab dem Schuljahr 2018/2019 neu einzutragende Ausbildungsverträge hat die Mitgliederversammlung die folgende Empfehlung zur Vergütungshöhe beschlossen:

800 € für das 1. Ausbildungsjahr
850 € für das 2. Ausbildungsjahr
950 € für das 3. Ausbildungsjahr

Die davor geltende Empfehlung sah folgende Stufen vor:

500 € für das 1. Ausbildungsjahr
600 € für das 2. Ausbildungsjahr
700 € für das 3. Ausbildungsjahr

 

Es wird darauf hingewiesen, dass bestehende Ausbildungsverträge nicht von dieser Beschlussfassung betroffen sind. Der Vorstand der Rechtsanwaltskammer Freiburg empfiehlt jedoch aus Gründen der Gleichbehandlung eine Anpassung der Ausbildungsvergütung auch in bestehenden Verträgen.

 

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Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQ)

Grundsätzlich können auch Rechtsanwälte Jugendliche im Sinne von EQs qualifizieren. Die Verträge müssen mindestens 6 Monate dauern und sollen vor Beginn eines Ausbildungsjahres (01.09.) beendet sein.

Was ist eine Einstiegsqualifizierung?

Ausbildungswillige und ausbildungsfähige junge Menschen sollen ein Angebot erhalten, wenn sie nach den bundesweiten Nachvermittlungsaktionen im Herbst keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Das Potenzial dieser Jugendlichen ungenutzt zu lassen, kann nicht im Sinne von Wirtschaft und Gesellschaft sein. Das Ziel der betrieblichen Einstiegsqualifizierung heißt: Potenziale erschließen durch den Einstieg in Ausbildung und Arbeit. Jugendliche erhalten mit der Einstiegsqualifizierung die Möglichkeit, in einem Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten Teile eines Ausbildungsberufes, einen Betrieb und das Berufsleben kennen zu lernen. Die Einstiegsqualifizierung dient als Türöffner für Ausbildung oder Beschäftigung.

Was müssen Unternehmen tun?

Sie schließen mit den Jugendlichen einen Vertrag über die Einstiegsqualifizierung. Vertragsmuster für die Einstiegsqualifizierung in einer Rechtsanwaltskanzlei sind hier erhältlich oder können bei der Rechtsanwaltskammer Freiburg, Bertoldstr. 44, 79098 Freiburg, Tel.: 0761 / 32563 angefordert werden. Das Merkblatt für den EQ-Vertrag erhalten Sie hier.

· Sie setzen die Jugendlichen in Ihrem Unternehmen ein und vermitteln die fachspezifischen und sozialen Kompetenzen. Die Jugendlichen verpflichten sich zu lernen.
· Bei Berufsschulpflicht (landesspezifisch unterschiedlich) ermöglichen Sie den Jugendlichen den Schulbesuch.
· Die Arbeitsagentur erstattet die Vergütung der Einstiegsqualifizierung von bis zu 216,00 Euro monatlich zzgl. des Gesamtsozialversicherungsbeitrages.
· Sie stellen am Ende der Einstiegsqualifizierung ein betriebliches Zeugnis aus und bewerten die Leistungen.
· Bei anschließender Ausbildung kann die Ausbildungszeit um bis zu sechs Monate verkürzt werden

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